Beim Sport richtig atmen – Mehr Energie statt Erschöpfung
Heute Morgen beim Laufen kam mir ein Jogger entgegen - hochroter Kopf, schweißüberströmt, die Atmung hektisch und flach. Seine Atemfrequenz war mindestens doppelt so hoch wie meine.
Genau so sieht Sport oft aus, der mehr auslaugt als Energie bringt.
So habe ich früher auch trainiert – mit sehr schlechten Erfahrungen.
Trotz hohem Laufpensum wurde ich immer erschöpfter. Mein Körper fühlte sich „schwammig“ an, meine Energie ließ nach und selbst meine mentale Ausgeglichenheit verschwand.
Ich trainierte nüchtern, setzte auf intermittierendes Fasten – und dachte, ich würde alles richtig machen.
Heute weiß ich: Genau dieses Training erzeugte massiven Stress im Körper.
Warum zu hartes Training Deinen Körper auslaugt
Wenn Du beim Sport ständig im roten Bereich trainierst, geraten Deine Zellen unter Dauerstress.
Sie brauchen:
• Sauerstoff
• Energie
• Regeneration
Bekommen sie das nicht, schaltet Dein Stoffwechsel in den katabolen Modus – also in den Abbauzustand.
Das bedeutet:
Dein Körper beginnt, Aminosäuren aus Deiner Muskulatur zu verbrennen, um Energie zu gewinnen.
Aminosäuren sind jedoch:
✔ Körpersubstanz
✔ Grundlage für Leistungsfähigkeit
✔ wichtig für Immunsystem & Stresstoleranz
Ich habe mir sprichwörtlich meine eigene Substanz wegtrainiert – und mich gewundert, warum es mir immer schlechter ging.
Nasenatmung beim Sport – der Gamechanger für Energie & Fettverbrennung
Heute trainiere ich den größten Teil meiner Einheiten mit Nasenatmung.
Das bringt entscheidende Vorteile:
• bessere Sauerstoffversorgung des Gewebes
• weniger Stressreaktionen im Nervensystem
• stabilerer Puls
• effizientere Fettverbrennung
• mehr Energie nach dem Training statt Erschöpfung
Durch Nasenatmung bleibt der Körper im optimalen Belastungsbereich – statt im permanenten Alarmmodus.
Richtig essen nach dem Training – Aufbau statt Abbau
Nach entspannten Einheiten setze ich auf:
👉 Eiweiß & Fett
👉 kaum Kohlenhydrate
So bleibt die Fettverbrennung aktiv.
An intensiven Sprinttagen ist es anders:
Nach starkem Stress braucht der Körper schnell verfügbare Energie.
Eine gezielte Menge Zucker hilft dabei, die Zellen wieder in den anabolen Modus (Aufbau) zu bringen – und schützt die Muskulatur vor weiterem Abbau.
Wichtig dabei:
Erst wenn der Stress sinkt, kann der Körper wirklich regenerieren und aufbauen.
Fazit: Sport soll stärken – nicht zerstören
Viele trainieren härter, als ihr Stoffwechsel verkraftet.
Das Ergebnis:
❌ mehr Stress
❌ weniger Energie
❌ schlechtere Regeneration
Mit Nasenatmung, kontrollierter Intensität und passender Ernährung kannst Du:
✅ Deine Energie steigern
✅ Fett effektiver verbrennen
✅ Stress reduzieren
✅ Deinen Körper aufbauen statt abbauen
Wie trainierst Du aktuell – und wie fühlst Du Dich danach?