Stell Dir vor, Dein Körper verändert sich über 10 oder 20 Jahre. Und Du bemerkst nichts davon.
Keine Schmerzen.
Keine Einschränkungen.
Keine Warnsignale.
Genau das macht Arteriosklerose – umgangssprachlich Arterienverkalkung genannt – so tückisch.
Nicht der Herzinfarkt.
Nicht der Schlaganfall.
Sondern die Tatsache, dass sich die Blutgefäße oft über viele Jahre verändern, ohne dass wir etwas davon spüren.
Und genau darin liegt gleichzeitig die Chance.
Was sich langsam entwickelt, lässt sich häufig auch schon lange vorher erkennen und positiv beeinflussen.
Der Körper ist ein Meister der Kompensation
Unser Körper versucht ständig, seine Aufgaben zu erfüllen. Selbst dann, wenn die Voraussetzungen nicht optimal sind.
Er gleicht aus.
Er kompensiert.
Er findet Umwege.
Genau deshalb bemerken wir viele Veränderungen zunächst gar nicht.
Erst wenn die Reserven kleiner werden oder ein Gefäß deutlich verengt ist, treten Beschwerden auf.
Doch der eigentliche Prozess hat häufig schon viele Jahre zuvor begonnen.
Arteriosklerose entwickelt sich schleichend
Arteriosklerose entsteht nicht über Nacht. Sie entwickelt sich Schritt für Schritt.
Entzündungsprozesse.
Oxidativer Stress.
Bluthochdruck.
Ungünstige Blutfettwerte.
Rauchen.
Bewegungsmangel.
Chronischer Stress.
Eine unzureichende Versorgung mit essenziellen Nährstoffen.
Nicht einer dieser Faktoren entscheidet allein.
Erst ihr Zusammenspiel beeinflusst die Richtung, in die sich unsere Blutgefäße entwickeln.
Herzinfarkt und Schlaganfall sind häufig nicht der Anfang
Viele Menschen erleben einen Herzinfarkt oder Schlaganfall als plötzliches Ereignis. Biologisch betrachtet sind sie jedoch häufig das Ende einer Entwicklung. Der eigentliche Prozess hat oft Jahre oder sogar Jahrzehnte vorher begonnen.
Das klingt zunächst beunruhigend. Doch genau darin liegt die Chance. Was sich über Jahre entwickelt, lässt sich häufig auch über Jahre positiv beeinflussen.
Die Chance liegt vor der Diagnose
Gesundheit beginnt nicht erst dann, wenn Beschwerden auftreten. Sie beginnt dort, wo wir verstehen, wie unser Körper arbeitet. Je früher wir Veränderungen erkennen, desto größer ist häufig auch die Möglichkeit, gegenzusteuern.
Nicht durch eine einzelne Maßnahme. Sondern indem wir die biologischen Voraussetzungen Schritt für Schritt verbessern.
Die entscheidende Frage
Viele Menschen beurteilen ihre Gesundheit danach, wie sie sich fühlen. Doch Blutgefäße besitzen kein Schmerzempfinden. Sie verändern sich trotzdem.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
„Geht es mir heute gut?“
Sondern:
„Wie geht es meinen Blutgefäßen?“
Die Entwicklung Deiner Blutgefäße zeigt sich nicht in einem einzelnen Laborwert. Erst das Zusammenspiel verschiedener Marker zeigt, in welche Richtung sie sich entwickeln.
Kennst Du Deine wichtigsten Werte?